Marshall B. Rosenberg

Dr. Marshall B. Rosenberg (1934 -2015) stammte aus einer jüdischen Familie und erlebte als Kind die gewalttägigen Rassenunruhen in Detroit (USA) in unmittelbarer Nachbarschaft, bei denen sich die Familie zwei Wochen im Haus einschloß und viele Menschen auf der Straße zu Tode kamen. Wegen seiner jüdischen Herkunft, wurde er jahrelang diskrimiert. Früh beschäftigte er sich mit den Fragen: Warum fügen sich Menschen Schmerzen zu? Warum reagieren sie gewälttätig? Und warum gibt es Menschen, die trotz widrigster Umstände in Kontakt mit ihrer einfühlsamen Natur bleiben? Er suchte Antworten in einem Studium der Klinischen Psychologie und verließ die Uni mit einem Ph.D. Ihn beeinflußten stark der Soziologe Prof. Michael Hakeem sowie Carl Rogers, der die klientenzentrierte Gesprächstherapie entwickelte.

Er eröffnete eine eigene Praxis und arbeitete erfolgreich als Psychologe. (to be continued…)

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